Flutkatastrophe 2002

Die größte Flut seit Menschengedenken
Strehla, das kleine malerische Städtchen an der Elbe, wurde von der Flut dieses Sommers ebenso erfaßt wie viele andere Orte entlang der Elbe. Am Samstag, den 17.08.2002 erreichte hier die Elbe ihren Höchststand von ca. 9,40 m (normal sind 2-3 m). Unermüdlich waren eine Vielzahl von freiwilligen Helfern im Einsatz und haben gegen das Jahrhunderthochwasser verzweifelt angekämpft. Deiche und Dämme wurden Tag und Nacht kontrolliert und gesichert, Sandsäcke gefüllt und aufgeschichtet. Nicht überall konnte das Wasser gestoppt werden. Vor allem die zu Strehla gehörenden Dörfer wie Paußnitz, Lößnig, Oppitzsch, Alt-Oppitzsch, Kaulsche Güter, Forberge und Trebnitz standen förmlich unter Wasser und mußten z.T. evakuiert werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Strehla möchte sich hiermit bei allen Helfern bedanken, die während der Flut und bei der Beseitigung der Folgeschäden tatkräftig mit angepackt haben. Leider können wir sie hier nicht alle aufzählen.Ganz besonders danken wir unserer Partnerfeuerwehr aus Pohlheim, die uns mit moderner Technik unterstützt hat, sowie den Feuerwehren Leckwitz, Borna, Sahlassan, Feuerwehren aus Thüringen, dem THW des Landkreises Aue-Schwarzenberg und den Polizeikräften aus Berlin und Bochum.
Nachfolgend einige Bilder aufgenommen vom Wehrleiter der FFW Strehla:
aufgnommen am 15.08.2002 (der Höchststand war noch lange nicht erreicht!)
gesperrter Weg zur ehemaligen kleinen Fähre
Blick von der Riesaer Straße
Blick auf die Seenlandschaft vom Strehlaer Bad aus
Ortseingang Strehla an der großen Fähre
an der großen Fähre
nach der Flut
Pohlheimer Kameraden beim Auspumpen
Strehlaer, Leckwitzer und Pohlheimer Kameraden
Moderne Pohlheimer Löschfahrzeuge im Pumpeinsatz
Lößnig wurde vom Wasser befreit
Lößnig während der Aufräumarbeiten
Leerpumpen der Kanalisation in Lößnig
Ortslage Lößnig

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